Klinik Klinik für Traumatherapie

In unserer Klinik sind wir auf die Behandlung von Traumafolgestörungen nach Gewalterfahrungen oder schwer belastenden Lebensereignissen sowie auf Schematherapie spezialisiert. Schematherapie ist eine Therapieform für Menschen mit komplexen psychischen Belastungen, welche hauptsächlich in der Kindheit und frühen Jugend entstanden sind.

Wir bieten individuelle Hilfe und professionelle Unterstützung, damit Sie in ein selbstbestimmtes Leben zurückfinden.

Was wir behandeln

  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Affektive Störungen

Weitere Informationen zum Krankheitsbild finden Sie im Therapiebereich

Portrait von Prof. Dr. Marc Ziegenbein

Ärztlicher Direktor und Chefarzt

Prof. Dr. Marc Ziegenbein

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie

Therapeutische Leiterin

Meike Kempf

Psychologische Psychotherapeutin, M. Sc.

Wie wir behandeln

Psychotherapie

  • Psychologische und Co-therapeutische Einzelgespräche
  • Traumaspezifische und schematherapeutische Gruppentherapie

Gruppentherapien

  • Emotionsregulationstraining
  • Gruppentraining sozialer Kompetenzen
  • Stresstoleranz-Training
  • Trauma-Informationsgruppe
  • Schema-Informationsgruppe
  • Selbstwertgruppe
  • Achtsamkeitstraining

Sport- und Bewegungstherapie

  • Fitnessbereich
  • Therapeutisches Boxen
  • Therapeutisches Klettern
  • Therapeutisches Bogenschießen
  • Physiotherapie

Ergänzende Therapien

  • Tiergestützte Therapie
  • Aromatherapie
  • Koch- und Ernährungsgruppen
  • Kreativgruppen
  • Entspannungstechniken
  • Lichttherapie
  • Musiktherapie

Wissenswertes

Unser Behandlungskonzept

Wir arbeiten in unserer Klinik diagnoseübergreifend mit einem verhaltenstherapeutischen und achtsamkeitsbasierten Schwerpunkt. Zunächst geht es um die Vermittlung von Informationen, dem Erarbeiten eines individuellen Störungsmodells, Förderung von Ressourcen, Stärken von Achtsamkeit und das Erlernen von Fertigkeiten im Umgang mit Hochstress (Skills). Wir trainieren soziale Kompetenzen, Emotionsregualtion und Selbstwert, sowie einen wohlwollenden Umgang und Mitgefühl mit sich selbst und anderen.

Im Falle einer traumaspezifischen Behandlung kann in einer zweiten Therapiephase das Trauma vertieft bearbeitet werden, wenn die erlernten Fertigkeiten während der Therapiepause weiter trainiert und gefestigt werden konnten. Während der Traumaexposition als zentralem Element der zweiten Therapiephase geht es darum, das traumatische Ereignis und die damit verbundenen Gefühle, Gedanken und Körperempfindungen zu bearbeiten. Ziel ist die erfolgreiche Verarbeitung, so dass traumabezogene Wahrnehmungen verringert werden. Das Gehirn lernt, dass die Eindrücke der Vergangenheit angehören.

Im Falle einer Behandlung mit dem schematherapeutischen Schwerpunkt steht zusätzlich eine Aufarbeitung der eigenen Biographie und den dadurch entstandenen Mustern (Schemata) im Vordergrund. Darauf aufbauend können selbstabwertende Gedanken oder hohe Anforderungen an sich selbst sowie schädliche Bewältigungsstrategien identifiziert und bearbeitet werden. Ziel der Schematherapie ist es, einen gesunden und selbstfürsorglichen Umgang mit den eigenen Emotionen und Bedürfnissen zu finden.

Aufnahme

Vor der Behandlung findet zunächst ein telefonisches Vorgespräch statt, in welchem Sie weitere Informationen über die Klinik erhalten. Hierfür benötigen Sie einen Überweisungsschein für unsere psychiatrische Institutsambulanz. Sollte im Vorgespräch eine Behandlung in unserer Klinik vereinbart werden, benötigen Sie zur Aufnahme eine Krankenhauseinweisung. Diese können Sie von Ihrem behandelnden Arzt bekommen. Die Kosten für die Behandlung trägt die Krankenkasse.

Standort

Klinik für Trauma- und Psychotherapie
im Wahrendorff Klinikum Köthenwald
Station 11
Matthias-Wilkening-Weg 6
31319 Sehnde-Köthenwald

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